Eva Fischer
Praxis Weinberg

Klarheit schaffen. Resonanz ermöglichen. Resilienz und Einzigartigkeit stärken.

Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen dabei, ihre innere Melodie wiederzufinden – mit Neugier, Intuition und klarer, menschlicher Präsenz.

Eva Fischer, Psychotherapeutin, Zürich

Seit über 30 Jahren begleite ich Paare und Einzelpersonen in meiner Praxis im Zentrum von Zürich. Die Freude an meiner Arbeit, meine Neugier und mein Interesse an menschlichen Zuständen verbinden sich mit Empathie, Leidenschaft und Humor. Unabhängiges, angstfreies, differenziertes Denken zeichnet mich aus und öffnet neue Perspektiven. Viel Menschliches ist mir bekannt – wenig ist mir fremd.

Berufs- und Lebenserfahrung

Die Fähigkeit, mein Gegenüber in seinem Wesen und seiner Ganzheit zu erkennen, wurde mir wohl in die Wiege gelegt. Das «Finetuning» und mein tiefes Verständnis für die menschliche Komplexität und Zusammenhänge sind über viele Jahre Ausbildung und Berufspraxis in mir gewachsen.

Was mich bewegt

Schon immer haben mich Zusammenhänge und Vernetzungen berührt. Die Neugier, zu erfahren, was hinter einer Geschichte, hinter Emotionen, Gefühlen und Handlungen steht, treibt mich an – und das Beobachten aller lebenden Wesen erfüllt mich.

Inspiration, Tänzerin

Inspiration, Intuition und Improvisation

Inspiration

Das Cambridge Dictionary beschreibt Inspiration als «jemand oder etwas, das einen auf eine Idee bringt» – also eine Quelle oder ein Impuls für Gedanken und Handlungen. Ich versuche, in meinem Gegenüber den einzigartigen Menschen zu erkennen – mit seiner eigenen Melodie und Ausstrahlung –, der vielleicht durch Lebensumstände aus dem Gleichgewicht geraten ist, der aber seine Einzigartigkeit wieder leben möchte und könnte. Inspiration ist der Funke, der überspringt und eine Idee entstehen lässt, wie ein gemeinsamer Weg aussehen könnte.

Intuition

Intuition umfasst die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erfassen, die dem bewussten Denken noch verschlossen sind und deshalb nicht als Denkprozesse erscheinen. Unbewusst werden Muster und Verbindungen erkannt, lange bevor sie sich dem Verstand zeigen. Forschenden ist dieses Phänomen vertraut: «Ich spüre, dass da etwas ist – nur lässt es sich noch nicht fassen.»

Improvisation

Zuhören, Stille, solide Handwerkskunst und eine Vielfalt an Werkzeugen ermöglichen Improvisation. Sie ist nichts Zufälliges und kein spontanes Agieren, sondern das Ergebnis aus Erfahrung, direkter Wahrnehmung und eingeübtem Vorgehen. Gleichzeitig verlangt sie die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, Unsicherheit auszuhalten und sich weiterzuentwickeln. Improvisation ist die Kunst, auf das Unvorhersehbare so zu reagieren, dass Resonanz entsteht.

Gleichschwebende Aufmerksamkeit

In meiner psychotherapeutischen Arbeit versetze ich mich in einen Zustand psychischer Entspannung und Aufnahmebereitschaft. Wichtig ist dabei, nicht persönlichen Neigungen und Erwartungen zu folgen – denn sonst «finde ich niemals etwas anderes, was ich nicht schon weiss».

«Gleichschwebende Aufmerksamkeit bedeutet die vollständige Unterbrechung all dessen, was gewöhnlich Aufmerksamkeit auf sich zieht und zugleich die ausschliessliche Befassung mit den Aussagen des Gegenübers.» Sigmund Freud: Schriften zur Behandlungstechnik.

Der Pschyrembel (Online 2025) fasst es so: «Gleichschwebende Aufmerksamkeit ist ein nicht-selektives Zuhören des Therapeuten, bei dem alles Gehörte zunächst gleich gewichtet ist und Vorannahmen, Theorien sowie vorschnelle Urteile suspendiert werden».

Qualitäten und Schwächen

Wir alle tragen 2-3 grundlegende Qualitäten in uns – prägnante Persönlichkeitsmerkmale, die durch unseren Charakter und unser Temperament die persönliche Ausdrucksweise bestimmen. Qualitäten sind Strukturen die wir in unser Leben mitbringen. Sie beschreiben unser tiefstes Wesen und sind keine persönlichen Errungenschaften. Nicht gelebte Qualitäten zeigen sich als Schwächen. Sie finden ihre Ausdrucksform durch die Filter unserer persönlichen Geschichte, der Emotionen und Erfahrungen. Jede Schwäche weist daher auf eine dahinterliegende Qualität hin. Ergo: Schwächen zu bekämpfen ist zwecklos. Es geht darum, unser Potenzial zu stärken – dann treten die Schwächen automatisch in den Hintergrund.

Situatives Entscheiden

Schon lange arbeite ich nicht mehr nach einer bestimmten Methode, sondern lasse den Augenblick und die Situation der Klientinnen und Klienten entscheiden, welche Werkzeuge zum Einsatz kommen. Das mag chaotisch klingen, ist es aber nicht. Wir folgen einem roten Faden, der sich fortlaufend vor uns ausrollt.

Wenn es um Menschen geht, bleibt jede Methode ein Hilfsmittel mangels einer besseren Alternative – nützlich, aber kein Rezept, das sich auf alle übertragen lässt.

Beruflicher Werdegang

1989 – 1998Psychotherapeutische Ausbildung in Zürich und London
1993 – 2008Time Therapy Aus- und Weiterbildungen und Supervision in Zürich und London bei Manuel Schoch
Verschiedene Weiterbildungen bei Prof. Dr. Joachim Bauer und Prof. Dr. Lutz Jähnke
2009 bis jetztSupervision bei Andreas Ruch in Zürich
1990 bis jetztFeldenkrais Methode bei Ueli Tank in Zürich